Sonntag, 3. März 2013

Ich frag einmal: Nur Lebensmittelskandal?

Ich frage mich, warum ich so lange die Augen verschlossen hielt. Wollte oder konnte ich nicht sehen, was sich da vor meiner Nase entwickelte, und das ich nach Leibeskräften mitentwickelt habe?

Ich kaufe Lebensmittel beim Discounter (und ich zähle Naturkostketten wie Alnatura oder Denree dazu), denn ich kann die Preise für die Lebensmittel, die direkt von den Erzeugern auf Märkten verkauft werden, nicht mehr bezahlen. Also begebe ich mich freiwillig in die Gefahr, Minderwertiges oder Manipuliertes einzukaufen. Ich hätte mir schon einmal viel früher die Frage stellen können: Warum können die Waren beim Discounter um so viel günstiger (billiger) sein?

Die Mechanismen sind mir ja seit Jahrzehnten bekannt. Unsere Wirtschaft funktioniert nur über Wachstum. Ganz am Anfang dieses Wachstums steht ein ungesättigter Markt. Man hat ein Produkt, sagen wir Erdbeerjoghurt. Die Leute kaufen den Erdbeerjoghurt. Unsere Wirtschaft wächst. Dann kommt der Tag, wo jeder einen Erdbeerjoghurt verzehrt. Das Wachstum stagniert. Also erhöhen wir die Preise. Irgendwann merken wir, dass der Absatz stagniert, weil der Preis zu hoch geworden ist. Da wir aber wachsen müssen, entlassen wir ein paar Arbeiter, um die Kosten zu senken. Das erzeugt zwar kein reales Wachstum, aber es erhöht den Gewinn und lässt das Bruttosozialprodukt (an dem sich unser Wachstum misst) steigen. Irgendwann stellen wir dann fest, dass wir mit dem weniger an Personal nicht mehr die nötige Menge produzieren können und ! unsere entlassenen Arbeiter gar keinen Erdbeerjoghurt mehr essen, da sie es sich nicht mehr leisten können. Also verhökern wir wir unsere überschüssige Ware nun auch noch an Handelsketten. Die wiederum drücken den Preis. Da sich das Ganze immer mehr zu einem Nullsummenspiel entwickelt, müssen wir neue Einsparpotentiale erschließen. So kommen wir dann darauf, unseren "hochwertigen" Lebensmitteln Dinge (Pferdefleisch, Sägespäne etc.) beizumischen, die aufgrund ihres geringeren Preises kostenreduzierend wirken, sprich Wachstum erzeugen.

So nehme ich billigend in Kauf, dass wenn ich billig fliege, Flugzeuge mit minderwertigeren Teilen gebaut werden, dass in der Lasagne Pferdefleisch und Sägespäne sind, dass meine Wurst Schlachtabfälle und Gammelfleisch enthält, dass mein Erdbeerjoghurt gar keine Erdbeeren mehr enthält, dass mein Wein und mein Bier gepanscht sind ... usw.

Meine Entrüstung über diese Zustände ist so ungemein scheinheilig. Denn zu allem Überfluss lebe ich auch noch in einem Haushalt, in dem Geld in Wertpapieren angelegt ist, und die Erwartung an die Rendite nahezu grenzenlos ist. Das Einzige, was mich dabei noch über lange Zeit beruhigt hat, ist, das ich ein "kleiner Fisch" (?????)bin.

Ich komme an dieser Stelle zu dem Schluss: "Kehre um!" Aber wie? Ich lebe in ein einem System (und unterhalte es aktiv), das zum Untergang verurteilt ist, wenn es nicht wächst. Das Wachstum hat aber neben den oben beschrieben Folgen noch andere viel verheerendere Auswirkungen ... die Zerstörung der für den Menschen erträglichen Welt. Und das Bittere ist, dass die, die diese lebenswerte Welt retten wollen, auf ganzer Linie versagen ... unter anderen ich!

Hier ein Link, den ich auch gerade erst gefunden und noch nicht vollständig erkundet habe:

http://www.futurzwei.org/#index

Und für ganz Tapfere empfehle ich das Interview mit Harald Welzer in der "Wochenende" - Beilage der Süddeutschen Zeitung vom 2./3.März.

Über eigene Erfahrungen und/oder Kritik würde ich mich freuen.

Samstag, 19. Januar 2013

Ich frag einmal: "unternehmerisches Risiko"?

Da haben wir wieder einmal ein klassisches Beispiel dafür, wer das eigentliche Risiko in Privatwirtschaftsunternehmen trägt. In diesem Fall sitzt die Familie Schlecker im Trocknen und erfreut sich eines umfangreichen "Privatvermögens", während die meisten Beschäftigten im Nichts sind.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/haelfte-der-schlecker-mitarbeiter-noch-immer-ohne-neuen-job-a-878490.html

Da stellt sich mir doch sofort die Frage, warum es Gesetze gibt, die das Risiko so ungleich verteilen. Das sogenannte "Privatvermögen" der Familie Schlecker stammt doch wohl aus dem Unternehmen oder aus Quellen, die an das Unternehmen gebunden waren. Warum also steht dieses Vermögen nicht als erstes zur Verfügung, den Schaden aus der Insolvenz (und vorrangig sehe ich hier die Arbeitslosigkeit) zu minimieren. Anstelle dessen muss die, von vielen "Unternehmern" verteufelte, Solidargemeinschaft einspringen. Arbeitslosengeld, ALG II, Vorruhestand usw. sollten erst dann bemüht werden, wenn das aus dem Unternehmen erwirtschaftete Vermögen verteilt ist.

Die Formel, auch der "Arbeitgeber" würde ja die Solidartöpfe füllen, ist letztendlich nicht wahr. Denn die Mittel hierfür stammen ja zu größten Teil aus der Tätigkeit der Mitarbeiter. Wenn es die Beiträge zu den Solidarkassen nicht gäbe, was wohl der lange gehegte Wunsch Herrn Schleckers war, wäre sein "Privatvermögen" nur noch größer.

Ich bin ja mal gespannt, wie die Abwickelung von Opel geschehen wird. Was aus den Milliardenhilfen der Solidargemeinschaft wird, die die Fa. Opel (GM) erhalten hat.

Dienstag, 15. Januar 2013

Wollen wir dies?

Der "Generalangriff der Damen Liz und Friede" auf die Demokratie in Deutschland hat viele Fronten. (Und wo ist eigentlich Herr Burda? [Damit die ca. 80% der veröffentlichten Meinung in Deutschland beisammen sind])

Nicht genug damit, dass das Kaffeekränzchen Mutti, Liz und Friede beschlossen hat, Mutti bleibt Bundeskanzlerin!, nun haben sie gemeinsam vor, die letzte Bastion einer (... einigermaßen) objektiven Berichterstattung sturmreif zu schießen - die öffentlichen Rundfunk- und Fernsehanstalten.

http://www.stern.de/kultur/tv/medienkolumne-zum-rundfunkbeitrag-ard-und-zdf-schaufeln-sich-ihr-eigenes-grab-1954882.html

Angela bleibt Bundesmutti und Friede und Liz werden lästige Konkurrenz los. Dem Steinbrück haben sie kräfig eingeschenkt und schenken ihm auch weiterhin kräftig ein. Nun muss nur noch der seiche, gehirnverkleisternde Quatsch der Damen monopolistisch an die Frau und den Mann gebracht werden. Die beiden Ex-Chef-Sekretärinnen der Herren Mohn und Springer werden das schon schaffen. Konzertiert mit Ihren Speerspitzen Blödzeitung, Gruner+Jahr, RTL usw. Weil: Enstzunehmenden Widerstand haben sie nicht zu erwarten, solange Mutti Angela das Zepter schwingt (im übertragenen Sinne, ansonsten ist Angela halt eine Mutti),die Intellektuellen dieser Republik sich in Zaudereien verlieren und ein Dschungelcamp wichtiger ist, als der Zustand unseres Gemeinwesens.

Aber vielleicht ist dieser "Campschwachsinn" ja auch nur ein Spiegelbild unserer Gesellschaft.

Mittwoch, 9. Januar 2013

Fairer Wahlkampf?

Ich frag einmal: Fairer Wahlkampf?

Ich frage mich inzwischen, ob die deutsche Medienlandschaft versucht, mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln, Frau Merkel an der Macht zu halten. Die nicht unbedingt von Wohlwollen geleitete Berichterstattung über die Protagonisten der Oppositionsparteien, und hier besonders Herrn Steinbrück, verleitet mich immer mehr zu dieser Auffassung.

Zum Beispiel: Da wird über den, der alle seine Nebenverdienste schonungslos offengelegt hat, permanent so berichtet, als sei der Nebenverdienst von Abgeordneten ein Verbrechen. Zusätzlich wird der Eindruck erweckt, als sei Herr Steinbrück der Einzige unserer Volksvertreter sei, der Nebenverdienste habe. Die Großverdiener von CDU, FDP, Grünen, Linken (obwohl es hier wohl nur Herr Gysi und Herrn Laffontaine beträfe) werden völlig außer Acht gelassen. Außerdem wird nirgends gesagt, dass die Offenlegung aller Nebenverdienste von Volsvertretern, am Veto von CDU/CSU/FDP scheitert. Persönlich würde mich einmal der Nebenverdienst von Herrn Brüderle, Herrn Söder, Frau von der Leyen, Herrn Lindner und Herrn Gysi besonders interisseren.

Da spricht einer Wahrheiten aus ... z.B. dass Bundeskanzler Deutschlands bescheiden wenig Geld verdienen ... im Vergleich zu solchen (Halb-) Kriminellen wie Herrn Nonnenmacher, Herrn Ackermann oder Herrn Zumwinkel. Die Medien überhäufen daraufhin den Überbringer dieser Botschaft mit Hohn und Schmutz. 200.000.-€ ist real gesehen ein sehr guter Jahresverdienst und der Leistung eines Bundeskanzlers sicherlich (mehr als?) angemessen. Ich hätte an dieser Stelle erwartet, dass eine Diskussion beginnt, warum Menschen, die viel weniger zu verantworten haben (und häufig genug schon dieser geringeren Verantwortung nicht gewachsen sind), 10.000.000.-€ und mehr verdienen müssen (mal ganz abgesehen von diesen Milchbubies von Profifußballern oder anderen Vorturnern). Aber da bin ich völlig enttäuscht worden.

Ich würde mich über Eure Auffassung dazu freuen.

Montag, 31. Dezember 2012

Neujahr

All meinen Lesern wünsche ich einen gelungenen Start in das Jahr 2013

Silvester (Joachim Ringelnatz)

Die Zeit verrinnt. Die Spinne spinnt

in heimlichen Geweben.

Wenn heute nacht ein Jahr beginnt,

beginnt ein neues Leben.

Samstag, 22. Dezember 2012

Was wäre wenn ... ein Nachtrag

"https://www.youtube.com/watch?v=0LJZiA5Q4gw"

Was wäre wenn ... ?

Was wäre wenn ... ?

... ich alles das, was ich so selbstverständlich meine über den Iran zu wissen, beim hören des Begriffs "Iran", suspendieren könnte? Wäre es mir dann möglich, den vielen Mitteilungen, die ich täglich aufnehme, ein Bild des Irans zu entnehmen, das der Wahrheit nahe kommt. Wenn das nicht so ist, wie ich vermute, welche Möglichkeit hätte ich dann, einen unverstellten Blick auf den "Iran" zu bekommen?

Ich frage dies nicht so beiläufig, weil es mir einfach einmal so in den Sinn kommt, sondern, weil ich beim Nachgehen meiner Gedanken zu dem struckschen Satz: "Die Verteidigung unserer Freiheit fängt am Hindukusch an!", und meiner Akzeptanz dieses Satzes immer wieder auf den Iran stieß.

Und die Inhalte dieser Gedanken lassen den Iran in einem so unglaublich schrecklichen Bild erscheinen, dass ich mich fragte, woher habe ich dies? Und dann reihte es sich aneinander: Schahregime, Savak, Sturz des Schahregims, Besetzung der amerikanischen Botschaft, Geiselnahmen und vor allen Dingen, der Film "Drachenläufer", der mich tief beeindruckt hatte.

Als ich dies dann versuchte zu entwirren, stellte ich als erstes fest, dass der Film "Drachenläufer" (aus dem diese monströsen Bilder stammen) nach einer Novelle Khaled Hosseinis, eines amerikanischen Schriftstellers, der mit G.W. Bush gut bekannt war, von einem amerikanischen Regisseur, gedreht wurde. In Verbindung mit den vermeintlich historischen Fakten, ergibt sich mein Iranbild.

Für mich ist zumindest ganz deutlich, dass ich mit diesem "Rüstzeug", bereitwillig meine Freiheit am Hindukusch verteidigen lassen wollte.

Und ich frage mich nun, ob es den vielen Parlamentarieren, die ein "Engagement der Bundeswehr" (was für ein schöner abstrakter Begiff, hinter dem sich die Einzelschicksale von u.a. Soldaten verbergen) in Afghanistan befürworteten, so unbedingt klar war, für was sie sich da entscheiden?

Mittwoch, 19. Dezember 2012

Reichensteuer?

Ich frage (und behaupte) mal wieder: Reichensteuer?

Seit ein paar Tagen geistert diese Meldung über den "armen" Herrn Depardieu durch die Gazetten, der aus seinem Land "ins Exil vertrieben" wird. (siehe die paar Zeilen aus dem Morgenbriefing des Handelsblattes)

"Der französische Schauspieler Gérard Depardieu droht damit, seinen Wohnsitz ins benachbarte Belgien zu verlegen, wo er kaum Steuern zahlen würde. Premier Jean-Marc Ayrault nannte diesen Schritt "armselig". Deutschland ist mit seinen Altstars besser dran: Joachim Fuchsberger und Uschi Glas würden uns das niemals antun. Sie haben gelernt zu leiden ohne zu klagen."

Da frage ich mich:

  • ... warum diese Meldung zu dieser Zeit?
  • ... machen die Gazetten schon einmal Stimmung gegen eine Reichensteuer?
  • ... was für einen Begriff für Leid hat das Handelsblatt eigentlich?

Mich würde interessieren, was haltet Ihr von einer Reichensteuer und wie findet Ihr, wie dieses Thema bei uns bearbeitet wird?

Dienstag, 18. Dezember 2012

In eigener Sache

Heaven over the Baltic Sea - oder unverstellter sehen können

Ich habe mich bemüht mein Ansinnen und mein Bedürfnis in der "Eigenen Sache" zu erläutern. Aber anstelle von Klarheit ist bei mir eher eine Verwirrung eingetreten. Die Resonanz war vielfältig und reichte von "mehr davon" über "ich habe dich verstanden" bis zu "lass mich damit zufrieden". Am meisten hat mich aber die Frage erstaunt, "was bringt das?" Ich gestehe, dass ich mich damit nicht explizit auseinandergesetzt habe. Wenn das Ganze einen Ertrag haben soll, dann den, dass ich mehr Klarheit haben möchte. Mehr auseinandergesetzt habe ich mich mit der Frage der Wirkung. Ich bin mir sicher, dass mehr Leute gibt, die sich durch die heutige Berichterstattung der Medien manipuliert fühlen. Ohne dass ich die Dinge, die ich aufschnappe, hinterfrage, bleibt bei mir fast immer ein Unbehagen und die Frage: Was will mir unsere veröffentlichte Meinung sagen? (unterschieben?) Wenn dann meine Beiträge zu den für mich problematischen Berichterstattungen bei Euch ankommen und Widerspruch erzeugen, dann ist mir das Wirkung genügend.

Ich reihe einmal ein paar Themen unzusammenhängend auf, bei denen ich mich bis heute frage, was sollte mir gesagt werden?

  • Der Golfkrieg
  • Der Sturz Saddam Husseins
  • BSE und Creutzfeldt-Jakob
  • Schweinegrippe
  • Vogelgrippe
  • HIV und Aids
  • Finanzkrise und damit zusammenhängende Berichterstattung über bestimmte Länder
  • und beliebig viele andere Themen

Diese Themen wurden und werden bis zum Erbrechen durch die Medienlandschaft gehetzt, dass mir es zum Schluss aus den Ohren herauskommt. Und da gab es dann irgendwann den Punkt, an dem ich mich fragte: Hat das ein System? Soll von Wichtigem abgelenkt werden?

Ich gestehe, dass dem Mißtrauen gegenüber unseren Medien, eine Auffassung vorausgeht, die in der Regel eher ein Vorurteil ist, da ich keine Erkenntnisse in diesen Themen habe. Also frage ich die mir bekannten Leute. Und damit nun sokratisches Wirken in den Zusammenhang zu bringen, ist mir einfach eine Nummer zu hoch. Und natürlich ist die Auseinandersetzung mit Menschen im hier und jetzt auch für mich sinnvoller ... aber leider fehlen mir die Mittel, mich andauernd in Berlin, Amsterdam, Utrecht, Helsinki Zürich, Leipzig und Volksdorf aufhalten zu können. Insofern frage ich hierdurch.

Freitag, 14. Dezember 2012

Erklärung

Einmal in eigener Sache

Ich wurde in der letzten Zeit einige Male darauf angesprochen, dass mein Anliegen in meinen Beiträgen nicht so klar sei, dass häufig der Eindruck entstehe, ich würde meine Auffassung in Fragen kleiden, um dem Vorwurf der Einäugigkeit zu entgehen. Ferner kam immer wieder vor, ich wäre doch gar nicht an Antworten interssiert, da meine Auffassung zementiert sei.

Dem ist aber nicht so. Ich bin tatsächlich in vielen Dingen so schlecht informiert, dass mir an einem Diskurs gelegen ist, der mir Erhellung bringen soll. Außerdem bin ich der Auffassung, dass Heraklit Recht hatte, in dem er schrieb: "Das Wesen der Dinge verbirgt sich gern." So möchte ich die Dinge aus dem Verborgenen herausbekommen, erhellen.

Immer wieder stelle ich fest, dass meine Möglichkeiten, mich inhaltlich zu informieren, sehr eingeschränkt sind, da die deutsche Medienlandschaft (Rundfunk, Fernsehen, Zeitungen und Zeitschriften) sehr häufig den Weg der Berichterstattung und Beschreibung verlassen, um eine Menge von Vorurteilen in die Welt zu setzen.

Ein Beispiel: Ägypten - Ich habe eine ungefähre Ahnung, wie Ägypten geographisch einzuordnen ist (Nil, Kairo usw.). Dann aber beginnt es schon eher dunkel zu werden. Kultur, Bevölkerung, Religionen, Staatsform sind mir nur rudimentär, punktuell bekannt. Gar nichts weiß ich über die alltäglichen Probleme der Bevölkerung, die Möglichkeiten, die die Menschen haben, diesen Problemen zu begegnen. - Dann sitze ich hier morgens und lese online Zeitungen. In vielen Fällen schlagen mir Schlagzeilen entgegen, die sich gleichen, wie Eier, wie von Wunderhand. Im Fall Ägypten waren dies: Ägypten - Islamisten - Verfassung. Der Tenor in fast allen Berichten ist, Islamisten sind Terroristen, die die Macht an sich reißen wollen, um die Bevölkerung zu terrorisieren. Deshalb versinke das Land im Chaos. Diese Berichterstattung hat bei mir sofort Fragen aufgeworfen:

  • Was weiß ich eigentlich über den Islam?
  • Warum macht mir die Scharia ein Unbehagen, im Gegensatz zu den 10 Geboten?
  • Warum sollte die Verfassung in Ägypten nicht auf dem Islam gründen dürfen, während die unsrige unwidersprochen auf dem Christentum beruht?
  • Was macht uns so sicher, dass unsere Kultur grundlegend für alle Menschen sein kann/soll? (und viele Frage mehr)
Neben dem, dass ich mir auf diese Fragen mir Antworten erhoffe, möchte ich mit Euch in einen Dialog kommen. Ich möchte in meinem Unbehagen über meine Unwissenheit bestärkt werden. Ich möchte etwas über Eure Auffassung erfahren. Ich möchte Eure politische Einordnung erfahren. Und letztendlich will ich durch meine Fragen "wach" bleiben und mich nicht einlullen lassen.

Ich wünsche uns ein friedliches Jahresende.

Freitag, 30. November 2012

Ich frag einmal ... Ägypten?

Ich frag einmal ... Ägypten?

So lesen wir ... unisono im gesamten Blätterwald, dies:

http://www.stern.de/politik/ausland/aegypten-islamisten-stimmen-verfassungsentwurf-zu-1934544.html

Warum der Mubarak dem Westen in Ungnade gefallen ist, erschließt sich mir nicht. Aber, nachdem nun die "Demokratie" in Ägypten "gesiegt" hat, sind "wir" noch immer unzufrieden (?) ... So haben "wir" das nicht gewollt. Nur ist unser Wille dabei echt minderbedeutend für den demokratischen Willen der Ägypter.(?)

Gut, die Opposition ist der Abstimmung fern geblieben, aber bei uns drückt die Regierung Merkel doch auch ihren Willen durch, ob die Opposition nun da ist oder nicht.

Also bekomme ich wieder einmal Eindruck, dass unsere "freie" Presse nicht zu Aufklärung beitragen möchte, sondern nur Vorurteile schüren will.

Dann halt eben so ... Antwort auf den Kommentar:

Wenn wir etwas falsch verstehen wollen, tun wir es auch. Ich heiße gar nichts gut und Vergleiche zu Merkel stelle ich auch nicht an. Ich frage mich nur, warum wir , soweit es uns nicht betrifft, anderen Demokratien Unfähigkeit unterstellen. Die Ägypter haben sich mit großer Mehrheit für diese Regierung entschieden, so wie wir uns mit großer Mehrheit für die CDU/FDP Regierung entschieden haben. Mir sind beide Entscheidungen gänzlich unverständlich (am meisten aber die für unsere Regierung)! Aber ich habe mich halt auch mit "Volkes Wille" abzufinden. Warum tun wir so, als habe es des Volkes Willen in Ägypten nicht gegeben?

Donnerstag, 15. November 2012

Ich frage einmal: Mitleid?

Ich frage mal: Mitleid?

Da stehen sie nun wieder, diese Leute, die meinen sie seien schlauer, weil sie mehr (Mittel) haben, als andere und werden Schadensersatz fordern, weil der Reibach, den sie vermuteten, nicht eintritt. Sie tun dabei auch noch so unschuldig, als seien sie auf einem anderen Planeten. Manchmal kommen sie mir vor, wie der niedersächsische Bauer, der sich von einem Vertreter eine Kuckucksuhr hat aufschwatzen lassen, inklusive eines Jahres-Liefervertrages für Vogelfutter. Es kann doch nicht sein, dass sich diese "Gewinnertypen" immer dann als strohdumm hinstellen können, wenn ihre schiefgegangene maßlose Raffgier "entschädigt" werden soll (möglichst noch auf Kosten der Allgemeinheit).

"Reeder und Schiffsfinanzierer treffen zu einem der wichtigsten Branchenforen zusammen. Von diesem Treffen erwarten die 250.000 deutschen Anleger Antworten vor allem auf eine Frage: Wie kann es sein, dass jenen Geldanlagen, die von Banken als Steuersparmodell mit hohen Renditen angepriesen wurden, nun ein Totalverlust droht? Immerhin 38,5 Milliarden Euro Anlegergelder stehen auf dem Spiel. Auf den Weltmeeren und in den Depots der Anleger spielen sich Dramen ab. Unsere Titelgeschichte "Das Titanic-Szenario" erzählt die unbequeme Wahrheit." (Gabor Steingart, Chefredakteur Handelsblatt)

Aber das, was nirgends geschrieben steht: Wo sind denn die Milliarden hin? Irgendwer auf diesem Planeten muss die ja jetzt haben. Denn eines ist doch klar, hier geht nichts verloren (außer den paar Kilogramm Weltraumsonden, die aber sicherlich auch irgendwann zurückkommen werden). Es ist halt nur an einer anderen Stelle ... aber wo?

Montag, 5. November 2012

Hier noch ein Nachtrag zu "Perspektive"

Dank meines Freundes Jens, ist mir noch ein Beitrag zugekommen, der ein wenig in die Richtung des Feldes geht, aus dem ich heraus argumentiere. http://www.videobib.de/upload/smta_749

Ich frag mal: Perspektivwechsel?

Ist es Zeit für einen Wechsel der Perspektive?

In allen gesellschaftlichen Bereichen haben wir uns daran gewöhnt, dass die Zeiten sich ändern und damit "alte Zöpfe abgeschnitten" werden. Nur bei unserem Verhältnis zu dem Teil unserer Gesellschaft, die wir "Wirtschaft" nennen, tun wir so, als seien die Grundlagen unveränderlich. Warum eigentlich?

Da meldet sich Herr Steingart (Chefredakteur des Handelsblatts) zu Wort und verkündet (förmlich nach Änderung der Zustände schreiend):

"In Deutschland meldet sich die Industrie schon vor der Wahl zu Wort - und attackiert zunehmend ungehalten den SPD-Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück. BDI-Präsident Hans-Peter Keitel sagt im Interview mit unserer Zeitung: "Vieles, was er als Kanzlerkandidat verkündet, ist mit der Wirtschaft nicht zu machen, speziell in der Steuerpolitik." Die Vermögensteuer sei reiner Populismus. Recht hat er: Neun Zehntel der Vermögensteuer entfallen auf das Betriebsvermögen, nicht auf Perlenketten und Motorjachten. Besteuert werden also nicht "die Reichen", sondern die Arbeitsplätze. Das Bedauerliche im Fall Steinbrück: Er weiß das ganz genau - und war deshalb früher immer dagegen."

Da frage ich mich natürlich, wenn es tatsächlich so ist, dass wir derzeit nicht "Perlenketten und Motorjachten" besteuern, weshalb wir dies nicht in Zukunft tun sollten.

Warum besteuern wir nicht den Luxus, die Einkünfte aus Aktien- und Finanzgeschäften (direkt am Ort der Entstehung)?

Beispiele:

  • Jemand aus Zimbabwe investiert in einen beliebigen Fond. Der Fond bekommt sein Geld aus dem Griff in die Firmenkasse. Weshalb besteuern wir diesen Griff in die Firmenkasse nicht?
  • Jemand will ein repräsntaives Auto fahren, ok, aber warum kostet ein Bentley bei uns eigentlich nur 500.000.-€? Warum nicht 1.000.000.-€?
  • Jemand benötigt einen Perlenkette, ok, aber warum kostet die Perlenkette bei uns nur 1.000.000.-€? Warum nicht 4.000.000.-?
... natürlich, weil es allerlei Gründe und Gesetze und Verordnungen usw. gibt, die dem derzeit entgegenstehen. Bei der Kreativität, die wir z.B. bei unserem Sozialsystem entwickeln, sollte es uns doch nicht schwerfallen, uns auch hier solche "kreativen" Lösungen einfallen zu lassen.

Aber wir erzittern und erstarren ja lieber förmlich, wenn Herr Keitel oder Herr Ackermann ihre (aus ihrer Sicht durchaus verständliche) Meinung kundtun. Warum lernen wir nicht, dass dies auch nur eine Meinung ist?

Es erscheint mir an der Zeit, einen Perspektivwechsel vorzunehmen

Und noch eine Frage beschäftigt mich: Wer ist eigentlich die Wirtschaft? (...wir alle vielleicht? ... oder doch nur die 10% Vermögenden?) Und ... für wen spricht denn dann Herr Keitel?

Montag, 10. September 2012

Die "Finanzwirtschaft" und kein Ende 2. Teil

Die "Finanzwirtschaft" und kein Ende

Am 2. Sept. 2011 hatte ich folgenden Text verfasst:

http://bertholdasche.blogspot.de/2011/09/da-reden-in-einem-spiegelinterview-zwei.html

Nun hat mir Michael Mixdorf ein Video (http://videos.arte.tv/de/videos/goldman-sachs-eine-bank-lenkt-die-welt--6894428.html) von einem Themenabend bei Arte zugeschickt, das sich mit Goldmann-Sachs auseinandersetzt und der Macht dieser Bank.

Ich halte dieses für äußerst sehenswert ... und ich habe wieder Hoffnung, dass unsere Medien noch nicht gleichgeschaltet sind.

Donnerstag, 6. September 2012

Ich frag mal: Syrien?

VIELLEICHT EINFACH EINMAL SYRIEN:

In aller Berichterstattung über den Konflikt in Syrien werden wichtige Details verschwiegen. Assad ist der Vorsitzende der Baath- Partei, in der sich vorwiegend Alaviten (auch Nusairier = Staatsgründer, Befreier?) engagieren. Die Baathpartei hat die Mehrheit im Parlament. Das Parlament wählt den Staatspräsidenten. Assad ist gewählt und nicht durch Militärputsch, durch Allahs Gnaden oder sonstige dunkele Machenschaften an die Macht gekommen. Warum wird das in der Regel verschwiegen? Weil die Baathpartei es eher mit Russland oder China hält und nicht mit US-Amerikanern oder West-Europäern?

Also warum wird also eine solche Stimmung gegen Assad gemacht?

Ich vermute, dass es bei dem Verteilungskampf um die Ölreserven des Nahen Ostens, dem Westen ganz gut in den Kram passt, dass in dem Gebiet instabile politische Verhältnisse herrschen. Erst unterstützen wir die "Rebellen", dadurch etablieren sich despotische Systeme, die dann als Schurkenregime tituliert und bekämpft werden. So lassen sich Gewinne an allen Fronten machen: die Militärs sind zufrieden, weil sie sich dadurch legitimieren, die Rüstungsindustrie macht Milliarden, die Großkonzerne schöpfen die Rohstoffe ab und "helfen" beim "Aufbau" und alle karitativen Organisationen bekommen in ausreichendem Maße finanzielle Unterstützung, weil sie der "Zivilbevölkerung" so ausgezeichnet helfen.

Ok, das ist vielleicht ein wenig drastisch und polemisch, aber im Kern stimmt es genauso.

Um sich ein vielleicht besseres Bild zu machen, sollte man sich vielleicht einmal das Todenhöfer-Interview mit Assad ansehen

http://www.youtube.com/watch?v=_NhufBms4j4

und einen Artikel aus einer Zeitung lesen, die nicht eine "regierungsfähige" Partei unterstützt:

http://www.neues-deutschland.de/artikel/235583.krieg-in-der-diaspora.html

Ich will hiermit keinesfalls sagen, dass ich Assad für einen Chorknaben halte ... mir geht nur diese unverschämte, einseitige "Berichterstattung" (Meinungsmache)auf den Geist.

Dienstag, 4. September 2012

Ich frag mal: Rente?

Die Rente

(... oder wie bekommen die Protagonisten des Systems die Bevölkerung dazu, sich den Geist durch Katastophen zumüllen zu lassen?)
Ich bin immer wieder verwundert, mit welcher Monotonie die Lautsprecher der Nation (Fernsehnachrichten, Presse, Radionachrichten usw.) eine Katastrophe nach der nächsten herunterbeten und dabei so tun, als wären die gottgegeben.
Bei ein wenig nachdenken und kratzen an der Oberfläche fällt sofort auf, dass dahinter ein Wille sitzt.
Z.B. Syrien - da wird hier aus allen Roheren gegen das System Assad gewettert, vermeintliche Rebellen werden mit Waffen ausstaffiert, damit mit Unrecht, Unrecht vergolten wird. Aber wie scheinheilig dieses Getue ist, merkt man, wenn man ein paar km nach Süden fährt. Da liegt Saudi Arabien … ein feudales Unrechtsregime ist dort am Regieren (?). Die Herrscher dort stattet Deutschland mit hochmodernen Panzern aus, damit diese feinen Herren jegliche Form des Widerstandes im Keim ersticken können. Der einzige Unterschied zwischen Syrien und Saudi Arabien ist, Syrien ist kein Freund des sog. Westens, abgesehen davon, dass die saudischen Herrscher noch nicht einmal im Ansatz durch eine Wahl an die Herrschaft gekommen sind, Assad dagegen schon.
Und nun die Rente: erst räumen die Agenten des Systems (Politiker) die Kassen leer, beschließen Gesetze, die die Solidargemeinschaft Rentenversicherung entzweien, um dann ein demographisches Modell aus dem Hut zu zaubern, dem jeglicher Wahrheitsgehalt fehlt. (http://www.rentenreform-alternative.de/versichfremd.htm)
Es macht mich zornig und hilflos, wie diese Politikerbande ihre Wählerschaft für dumm verkauft. Dass sie durch ihre eigene Gesetzgebung den Schlamassel erst angerührt hat, versucht sie nun hinter dem Zumüllverfahren (millionenfaches blah, blah), zu verstecken. Jagen wir sie zu Teufel (der die bestimmt auch nicht haben will).

Freitag, 17. August 2012

Ich frag mal: wen soll ich eigentlich noch wählen?

Ein einfacher Vergleich:

500.000.000.000.-€ legal verdient und versteuert durch diejenigen, die den Höchststeuersatz von ca. 50% bezahlt haben, haben somit ca. ein Nettoeinkommen von 250.000.000.000.-€

500.000.000.000.-€ deutsches Schwarzgeld auf schweizer Konten, von Verbrechern jahrzehntelang nicht versteuert, werden nun nach dem deutsch-schweizerischen Steuerabkommen mit nur 30% pauschal versteuert, wenn sie jetzt ihr (illegales) Vermögen in der Schweiz gegenüber den Finanzbehörden angeben. Sie haben dadurch einen Nettoverdienst von 350.000.000.000.-€.

Das ergibt folgende Rechnung:

Die steuertreuen Milliardäre sind echt in den Arsch gekniffen: 100.000.000.000.-€ weniger auf der Kante, als die Verbrecher und keineswegs bessergestellt. Sie werden in Zukunft sicherlich auch ihr Geld nicht versteuern. Und bevor man ihre Konten auf den Cayman Inseln oder sonstwo gefunden hat, hat man ganz legal etliche 100 Mrd. € Gewinn gemacht. Dann meldet man sich und zahlt einen verminderten Steuersatz.

Solch ein Dreck kann auch nur völlig realitätsfremden CDU/FDP Hanseln einfallen. Und diesen Blödsinn dann auch noch als Gerechtigkeit verkaufen zu wollen, schlägt dem Fass doch den Boden aus.

Und nun noch ein Wort zu den hirnverbrannten "Piraten". Haben die eigentlich nicht mitbekommen, dass die Praxis, diese CD's einzukaufen, vom Bundesverfassungsgericht als legal eingestuft wurde? Aber das scheint bei denen ja Programm zu sein: "Das haben wir noch nicht gelernt!" Oder warum stellen die einen Strafantrag gegen den NRW-Finanzminister? Wahrscheinlich sind sie schon von Agenten der schweizer Banken unterwandert, oder?

Ich habe ein Problem: wen soll ich eigentlich noch wählen?

Montag, 13. August 2012

Ich frag mal: wie lange wollen wir das noch mitmachen?

Endpolitik oder wie diese Regierung ihre Klientel bedient

So ganz allmählich formiert sich die Politik der Bundesregierung in die Richtung, einer Nachfolgeregierung das Leben so schwer wie möglich zu machen.

Herr Friederich besetzt eben mal alle hohen Ämter seines Ministeriums mit "seinen" Leuten, die nach einer Wahl wahrscheinlich abgelöst würden. Allein diese Ablösung würde den Staat dann schon einmal ein paar Millionen kosten.

Es werden Milliarden für die "Rettung" spanischer Banken (sprich: die Milliardäre und Spekulanten werden dafür belohnt, dass Sie Milliarden verspekuliert haben) ausgegeben.

Um das zu finanzieren werden sie wohl die Überschüsse der Renterversicherung anzapfen, denn die mögliche Beitragssenkenung um 2%, will diese Regierung in keinem Fall zulassen ... höchstens 0,5%. Wenn sie dann die Rentenkasse geplündert haben, werden sie sofort die Unbezahlbarkeit der Sozialversicherungssysteme proklamieren und eine Erhöhung der Beiträge fordern.

Verbrechern, wie Steuerhinterziehern, wird, durch ein Steuerabkommen mit der Schweiz, das kriminelle Tun versüßt.

Durch besagtes Steuerabkommen werden die Schweizer Banken förmlich aufgefordert, Verbrechen von deutschen Millionären und Milliardären zu fördern (was sie natürlich schon seit Jahrzehnten tun und was bei 500 Mrd. Euro deutschem Schwarzgeld auf deren Konten, der Schweiz ein riesiges Ruhekissen beschert und Deutschland in den Ruin treibt)

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/schwarzgeld-merkel-beharrt-auf-steuerabkommen-mit-der-schweiz-a-849847.html

Dienstag, 17. Juli 2012

Ich frag mal ... Kooperativen?

ich frag mal ... Kooperativen?

2012 ist von der UN als Jahr der Kooperativen proklamiert und von der deutschen Öffentlichkeit kaum wahrgenommen worden. Die großen deutschen Zeitschriften und Zeitungen meiden das Thema. Ich finde das erstaunlich, weil doch das Genossenschaftswesen in Deutschland "erfunden" wurde und es eine Großzahl von Genossenschaften in Deutschland gibt.

Bei meiner Recherche bin ich auf einen Artikel aus dem Jahre 2010 in der "Wirtschaftswoche" gestoßen, der erhellendes enthält. Z.B. dass Kooperativen die sog. "Finanzkriese" am besten überstanden haben und daraus eigentlich gestärkt hervorgegangen sind.

Ich würde gern darüber diskutieren, ob durch die zunehmende Verlagerung der Wirtschaftstätigkeit in Kooperativen, die Auswüchse dieses weltzerstörenden Kapitalismus beseitigen können.

Die spanische Kooperative "Mondragon" macht Hoffnung, wie ein Bericht der "Deutschen Welle" zeigt:

http://www.youtube.com/watch?v=2h6ulqjdhhs

Ich habe allerdings, ohne das auch nur ansatzweise belegen zu können (Vorurteil), das Gefühl, dass die Mehrzahl der Kooperativen in Deutschland, nicht als Vorbild dienen können; vom Gedankengut her schon, aber in der Durchführung wohl nicht.

Zur schnelleren Übersicht und zum Einstieg habe ich ein paar Internetseiten angelegt.

http://www.schattenblick.de/infopool/politik/uno/punm0053.html

http://social.un.org/coopsyear/

http://www.wiwo.de/unternehmen/arbeitsmarkt-wie-die-spanische-kooperative-mondragon-der-krise-trotzt/5645514.html