Dienstag, 4. September 2012

Ich frag mal: Rente?

Die Rente

(... oder wie bekommen die Protagonisten des Systems die Bevölkerung dazu, sich den Geist durch Katastophen zumüllen zu lassen?)
Ich bin immer wieder verwundert, mit welcher Monotonie die Lautsprecher der Nation (Fernsehnachrichten, Presse, Radionachrichten usw.) eine Katastrophe nach der nächsten herunterbeten und dabei so tun, als wären die gottgegeben.
Bei ein wenig nachdenken und kratzen an der Oberfläche fällt sofort auf, dass dahinter ein Wille sitzt.
Z.B. Syrien - da wird hier aus allen Roheren gegen das System Assad gewettert, vermeintliche Rebellen werden mit Waffen ausstaffiert, damit mit Unrecht, Unrecht vergolten wird. Aber wie scheinheilig dieses Getue ist, merkt man, wenn man ein paar km nach Süden fährt. Da liegt Saudi Arabien … ein feudales Unrechtsregime ist dort am Regieren (?). Die Herrscher dort stattet Deutschland mit hochmodernen Panzern aus, damit diese feinen Herren jegliche Form des Widerstandes im Keim ersticken können. Der einzige Unterschied zwischen Syrien und Saudi Arabien ist, Syrien ist kein Freund des sog. Westens, abgesehen davon, dass die saudischen Herrscher noch nicht einmal im Ansatz durch eine Wahl an die Herrschaft gekommen sind, Assad dagegen schon.
Und nun die Rente: erst räumen die Agenten des Systems (Politiker) die Kassen leer, beschließen Gesetze, die die Solidargemeinschaft Rentenversicherung entzweien, um dann ein demographisches Modell aus dem Hut zu zaubern, dem jeglicher Wahrheitsgehalt fehlt. (http://www.rentenreform-alternative.de/versichfremd.htm)
Es macht mich zornig und hilflos, wie diese Politikerbande ihre Wählerschaft für dumm verkauft. Dass sie durch ihre eigene Gesetzgebung den Schlamassel erst angerührt hat, versucht sie nun hinter dem Zumüllverfahren (millionenfaches blah, blah), zu verstecken. Jagen wir sie zu Teufel (der die bestimmt auch nicht haben will).

5 Kommentare:

  1. ok, der Beitrag zu Syrien hat nichts mit dem Thema zu tun. Es soll nur veranschaulichen, wie diese Vedummungsmaschinerie läuft.

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  2. Na-ja, hast Du wirklich 50 Jahre für die Rentenkasse gezahlt?
    Man muss auch die Zuschüsse des Staates gegenrechnen.
    Gruß
    B.W.

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  3. BW, seit 1964 bin ich Steuerzahler und Rentenversicherungszahler und Arbeitslosenversicherungzahler und Krankenversicherungszahler. Ich habe mich neulich mal hingesetzt und ausgerechnet was ich in den 48 Jahren in die Rentenversicherung eingezahlt habe: rnd. 600.000.-€ ... bei einer durchschnittlichen Verzinsung ergäbe ich jetzt ein Guthaben von ca. 900.000.-€. Wenn ich nun das Guthaben mit 4% verzinsen würde, ergäbe das einen Jahresertrag von 36.000.-€, ohne mein Guthaben anzutasten (also der nachfolgenden Generation zu hinterlassen). Nun bekomme ich aber max. eine monatliche Rente von 1800.-€ ... stellt sich mir doch die Frage, ob ich mir von vermeintlich hirnrissigen Politikern Vorwürfe gefallen lassen muss, ich würde über meine Verhältniss leben und der nächsten Generation die Zukunft zu rauben?

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  4. BA, die RV ist, wie Du als sozial engagierter,ist keine Kapitalversicherung sondern eine Solidarversicherung. Es gibt einige die mehr und andere die weniger bekommen. Du argumentierst gerade wie ein reicher Mensch der sich täglich damit beschäftigt wieviel er einzahlt für Steuern etc.
    Gruß
    BW

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  5. Mein lieber BW, das siehst Du völlig falsch. Ich erhebe keinen Anspruch auf den eingezahlten Betrag, ja noch nicht einmal auf die Zinserträge. Ich will mir nur nicht von der Tochter des Keksfabrikdirektors und von einem Herren Brüderle vorwerfen lassen, ich würde die Zukunft der nächsten Generationen verspielen, weil ich eine Rente erhalte. Der angehäufte Betrag kann für nachfolgende Generationen stehen bleiben. Vor allen Dingen möchte ich nicht, dass sich Leute aus der Rentenversicherung bedienen, die keinen blassen Schimmer davon haben, was es bedeutet, mit einem Bruchteil ihres bisherigen Einkommens auskommen zu müssen.

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