Und was haben wir nun gelernt? Nach dem "Crash", nach all den Losungen, dass es so nicht weitergehen darf? Gar nichts! Der ansonsten verteufelte Staat hat das Missmanagement ausgebügelt, zu Lasten der Sozialsysteme. Ich zahle meine Steuern, weil ich (muss!) den Staat in der Verpflichtung sehe, allen Menschen ein Leben in der Gemeinschaft zu ermöglichen und nicht, um Banken (und ihren Anteilseignern)noch höhere und ungezügeltere Gewinne zu ermöglichen.
Jean Ziegler sagt: "Das Bankensystem ist ein Halunkensystem von höchster Kompetenz." Bertolt Brecht sagt: "Was ist ein Einbruch in eine Bank gegen die Gründung einer Bank?" Und ich frage mich, warum unsere Regierung so tut, als sei ihnen das Schurkensystem nicht bekannt.
Die Scheinheiligkeit wird aber auf die Spitze getrieben, in der Diskussion über den Ankauf von Daten, die helfen würden schwere Straftaten aufzudecken und zu verhindern. Die Steuerhinterzieher können sich beruhigt zurücklehnen: Jetzt eine kleine Selbstanzeige und dann so weitermachen, wie schon immer. Denn in der Zwischenzeit haben ihre Handlanger (Regierungen und Medien)mit scheinheiliger Entrüstung in aller Öffentlichkeit, allen Protest plattgewalzt.
Zu guter Letzt Georg Büchner: "Was das politische Treiben anlangt, so könnt ihr ganz beruhigt sein. Lasst euch nur nicht durch die Ammenmärchen in unseren Zeitungen stören. Die Schweiz ist eine Republik ..."
Mittwoch, 10. Februar 2010
Mittwoch, 3. Februar 2010
Dummheit in der Sternredaktion
"Hartz-IV-Empfänger haben mehr Geld als Geringverdiener"
"In dem Rechenmodell der Wissenschaftler erhält etwa eine allein erziehende Frau mit zwei Kindern in Ostdeutschland mehr Geld über Hartz-IV-Leistungen als über einen Vollzeitjob im Dienstleistungssektor, zum Beispiel als Reinigungskraft. In diesem Fall wäre kein Abstand zwischen Lohn und Arbeitslosengeld mehr gegeben."
Diese Betrachtungsweise ist schon mehr als pervers: es scheint für den Autor gar keine Frage nach dem viel zu geringen Lohn zu existieren. Wenn demnächst dann nur noch 4.-€ Stundenlohn gezahlt werden, wird unser Sternredakteur sich hinter vermeintlichen Wissenschaftlern verschanzend, für die weitere Verringerung des Arbeitslosengeldes einsetzen.
Wer verlangt solch eine menschenverachtende Berichterstattung vom Stern?
"In dem Rechenmodell der Wissenschaftler erhält etwa eine allein erziehende Frau mit zwei Kindern in Ostdeutschland mehr Geld über Hartz-IV-Leistungen als über einen Vollzeitjob im Dienstleistungssektor, zum Beispiel als Reinigungskraft. In diesem Fall wäre kein Abstand zwischen Lohn und Arbeitslosengeld mehr gegeben."
Diese Betrachtungsweise ist schon mehr als pervers: es scheint für den Autor gar keine Frage nach dem viel zu geringen Lohn zu existieren. Wenn demnächst dann nur noch 4.-€ Stundenlohn gezahlt werden, wird unser Sternredakteur sich hinter vermeintlichen Wissenschaftlern verschanzend, für die weitere Verringerung des Arbeitslosengeldes einsetzen.
Wer verlangt solch eine menschenverachtende Berichterstattung vom Stern?
Sonntag, 24. Januar 2010
Herr Wulff aus Hannover
Ηθος άνθρώπω δαίμων – (Sein) Wesen (ist) dem Menschen ein Daimon
Was geschieht jetzt mit dem Saubermann Christian Wulff? Schweigen wir solange, bis wir vergessen haben, weshalb wir ihn nicht mehr brauchen, er ausgedient hat?
Moralisten wie er, Vorteilnahmen politischer Gegner geißelnd und sich dann selbst bereichernd, haben ausgedient als Volksvertreter – es sei denn, das Volk will das so, so betrogen und belogen zu werden.
Was geschieht jetzt mit dem Saubermann Christian Wulff? Schweigen wir solange, bis wir vergessen haben, weshalb wir ihn nicht mehr brauchen, er ausgedient hat?
Moralisten wie er, Vorteilnahmen politischer Gegner geißelnd und sich dann selbst bereichernd, haben ausgedient als Volksvertreter – es sei denn, das Volk will das so, so betrogen und belogen zu werden.
Freitag, 22. Januar 2010
Φύσις χρύπτεσυι ψιλεϊ
Das Wesen der Dinge verbirgt sich gern (Heraklit)
In meinen Augen ist es lebensnotwendig den Dingen auf den Grund zu gehen und das Verborgene aufzudecken.
Die Gesamtheit des Stofflichen und des Sinnlichen ist in unserer Welt vorhanden!
Zur Weisheit ist es nur der "kleine Schritt" der Erkenntnis: des Erkennens der Zusammenhänge des Stofflichen und des Sinnlichen in ihrer Gesamtheit und ihres Wirkens.
Für mich sind die Gesamtheit dieser Erkenntnisse und die vernünftige Schlussfolgerung daraus, der Logos. Die Erschließung des Logos kann nur dadurch erfolgen, durch die Gesamtheit zu gehen und alle Erkenntnisse einzusammeln, die Erkenntnisse mehren und das Bewusstsein erzeugen, das notwendig ist, unsere Welt nicht untergehen zu lassen.
Da nun aber die Gesamtheit einfach zu groß ist für einen Einzelnen, benötigt es der Hilfe Vieler, dem Einzelnen zu Erkenntnissen zu verhelfen.
Deshalb lasst uns in einen Dialog treten.
Das Wesen der Dinge verbirgt sich gern (Heraklit)
In meinen Augen ist es lebensnotwendig den Dingen auf den Grund zu gehen und das Verborgene aufzudecken.
Die Gesamtheit des Stofflichen und des Sinnlichen ist in unserer Welt vorhanden!
Zur Weisheit ist es nur der "kleine Schritt" der Erkenntnis: des Erkennens der Zusammenhänge des Stofflichen und des Sinnlichen in ihrer Gesamtheit und ihres Wirkens.
Für mich sind die Gesamtheit dieser Erkenntnisse und die vernünftige Schlussfolgerung daraus, der Logos. Die Erschließung des Logos kann nur dadurch erfolgen, durch die Gesamtheit zu gehen und alle Erkenntnisse einzusammeln, die Erkenntnisse mehren und das Bewusstsein erzeugen, das notwendig ist, unsere Welt nicht untergehen zu lassen.
Da nun aber die Gesamtheit einfach zu groß ist für einen Einzelnen, benötigt es der Hilfe Vieler, dem Einzelnen zu Erkenntnissen zu verhelfen.
Deshalb lasst uns in einen Dialog treten.
Atomkraft nein danke?
Auch Herr Brüderle, ansonsten eine Ausgeburt pfälzischer Behäbigkeit, hat mal einen Gedanken, der erörtert werden sollte - Wenn man Atomkraftwerke länger laufen lassen will, dann könnte es doch sinnvoll sein, den zusätzlichen Umsatz aus den nicht abgeschalteten AKW mit einer Sonderabgabe von 20% (so Brüderle) - 50% (durchaus machbar und für beide einträglich) zu belegen. Herr Brüderle sagt, dass in seiner Version 20 Mrd. € und in der machbaren gar 50 Mrd. € drin wären. Damit ließen sich dann die Steuergeschenke an die Hoteliers und die Besserverdienenden kompensieren.
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