Donnerstag, 10. Mai 2012

Ich sag mal …

Warum müssen einzelne Menschen mehr haben, als sie gebrauchen können? Hat das irgendeinen Sinn?

Wir tun so unheimlich modern, aber mit unserem Bewusstsein leben wir noch im Feudalismus … Prunk und Protz sind für die meisten interessanter, als Klima, Armut, Überbevölkerung usw.

Da kommt es doch mal sehr erfrischend aus einer Richtung daher, aus der ich das nie vermutet hätte: Das Handelsblatt durch seinen Chefredakteur (auch mal polemisch):

Wer "… zu den Einkommensmillionären in Deutschland gehör(t), muss … heute ganz tapfer sein. Schon seit längerem wird die Legitimität von hohen Gehältern angezweifelt. Jetzt bildet sich eine Einheitsfront von Aufsichtsräten, Gewerkschaftsfunktionären und Regierungspolitikern, die in Richtung Ihres Portmonees losmarschiert ist. Sie drängen auf eine Gehaltsbremse. Unsere Titelgeschichte "Wer bleibt Millionär?", analysiert die Lage und nennt vier neue prominente Befürworter einer Deckelung von Vorstandsgehältern." (HB am 10.05.2012)

Sofort schließen sich Fragen an.

- Warum kommt das jetzt? ('Piraten?)

- Ist die Wahrheit viel schlimmer, als das was wir "wissen" (' Occupy?)

- ???

6 Kommentare:

  1. Herr Asche, eine Frage bitte muss gestattet sein:
    Wer profitiert von der Deckelung der Vorstandsgehälter?
    Ich freue mich auf eine Anwort.
    Ihr
    Karl-Otto

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  2. Vielleicht die Arbeitnehmer?
    Aber Herr Karl-Otto, meine Anmerkungen und Fragen hatten einen anderen Inhalt. Der HB-Artikel war dabei nur Aufhänger.
    Ihr Arno Nym

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  3. Herr Asche,eine weitere Frage muss gestattet. Wieso überrascht sie dieses alles?? Ist schon seit über hundert Jahren alles geschrieben worden.
    Karl Marx, Rosa Luxemburg bis zu Oskar Lafontaine und viele viele mehr haben alles exakt beschrieben und kommentiert.
    Jetzt kom,mt endlich auch wieder Peter Weiss an die Öffentlichkeit.
    Und vor 79 Jahren verbrannten die Deutschen auch diese Bücher.

    Und Marx,Herr Asche, haben sie bestimmt auch im Bücherschrank.
    Ihr
    Karl-Otto

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  4. Sehr geehrter Herr Karl-Otto,
    mich überrascht nicht so sehr dieser Umstand, als vielmehr die unsägliche Selbstüberschätzung derer, die meinen Sie würden mit am Rad drehen. Dabei sind sie nichts anderes als die Claqueure dieser Prunk- und Protzmillionäre.
    Lieber Gruß
    Ihr Arno Nym

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  5. Das Thema "Gehälter von Vorstäden" eignet sich so schön für
    Populismus auf beiden Seiten, ich springe darauf nicht an.

    Die Macht der Rothschild-Family oder einiger Investment-
    Banken wie Goldman Sachs machen mir schon eher Angst.

    Bewegungen wie Piraten, Occupy xyz, Anonymous, Wiki-Leaks
    und Bürgerinitiativen stimmen mich hoffnungsvoll.
    Wenn wir DE nicht lebenswerter machen ... der Geldadel
    macht es bestimmt nicht!

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  6. Endlich mal ein guter Kommentar zum Kommentar. Ich stimme voll zu.
    Ihr Karl-Otto Friedrich

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