Donnerstag, 11. August 2011

Was ist ein Durchschnittsmensch

Eine Frage an mich, angeregt durch Edo Zankis Facebookbeitrag:

Was ist denn ein "Durchschnittsmensch"?

Und der Versuch eine Antwort zu finden.

Der "Durchschnittsmensch" kann nur die Erfindung von Demoskopen sein – vier bis fünf Schubladen, in die alle Individuen reinpassen müssen.

Ähnlich verfahren Politiker: Halbsätze wie: "Der Bürger draußen im Lande", suggerieren eine Gleichförmigkeit, die es nicht gibt. – Der "Normalbürger" hat sich in unserem Bewusstsein eingeprägt. Was wir damit meinen sind die Anderen, in jedem Fall nicht wir und ein paar Freunde, vielleicht.

Warum tun wir dies, uns von Demoskopen und Politikern dazu verleiten zu lassen, unsere Mitmenschen als "Normalbürger" zu diffamieren? Würde es uns verrückt machen, wenn wir jedes Individuum als eigenständig, ausgerüstet mit eigenen Gefühlen, Sichtweisen, Meinungen, Erkenntnissen, eigener Geschichte und Zukunft ansehen würden?

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