Freitag, 25. Februar 2011

Wie geht das: ein Gemeinwesen kaputt zu machen?

Als erstes führt man eine Währung ein, deren Wechselkurs man selbst bestimmt und den man möglichst kompliziert hält: z.B. 1€ = 1, 9273772 DM. Daran verdienen sich die Besitzer der Produktionsmittel schon einmal eine goldene Nase. Dann macht man alle Prozesse "schlanker" um die angeblich zu hohen Kosten aufzufangen. Die dabei freigesetzten Arbeitskräfte und deren Bezahlung überlässt man dem Gemeinwesen (egal, was sie wirklich für Verdienste haben.)Den Besitzern von ausschließlich Arbeitskraft hält man dann das Arbeitslosigkeitsgemälde dauernd vors Auge, damit die immer gefügiger werden. Mit den riesigen Gewinnen, die daraus erzielen lassen, spekuliert man Währungen kaputt (Finanzkrise) und lässt die Gemeinschaft die nun vermeintlich riesigen Verluste bezahlen (Rettungsschirm; Bankenrettung). Dann meckert man noch über die viel zu hohen Sozialausgaben umher (die man fast alleinig zu verschulden hat, s.o.)und bedient sich dann noch um so unverschämter am Gemeinvermögen.
So und nun kommt Trick 24: Man kehrt zur alten Währung zurück ("Herr Trichet sieht die Währungsunion in Gefahr" HB am 23.02.)und beginnt das Spiel von vorn. Und zack ...?
Wollen wir so blöd sein, dies auf alle Zeit mitzumachen?

1 Kommentar:

  1. Lieber Berthold,
    die DM war mehr wert 1,95583. Deine Angaben sind damit viel zu billig.
    Grüße
    B.W.

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