"Hartz-IV-Empfänger haben mehr Geld als Geringverdiener"
"In dem Rechenmodell der Wissenschaftler erhält etwa eine allein erziehende Frau mit zwei Kindern in Ostdeutschland mehr Geld über Hartz-IV-Leistungen als über einen Vollzeitjob im Dienstleistungssektor, zum Beispiel als Reinigungskraft. In diesem Fall wäre kein Abstand zwischen Lohn und Arbeitslosengeld mehr gegeben."
Diese Betrachtungsweise ist schon mehr als pervers: es scheint für den Autor gar keine Frage nach dem viel zu geringen Lohn zu existieren. Wenn demnächst dann nur noch 4.-€ Stundenlohn gezahlt werden, wird unser Sternredakteur sich hinter vermeintlichen Wissenschaftlern verschanzend, für die weitere Verringerung des Arbeitslosengeldes einsetzen.
Wer verlangt solch eine menschenverachtende Berichterstattung vom Stern?
Was für ein unsinniger Vergleich - und das im Stern! Henri Nannen wird sich im Grab umdrehen. Demnächst wird das Einkommen "... alleinerziehender Mütter mit zwei Kindern, in Ostdeutschland ..." mit dem Einkommen von Tagelöhnern auf Haiti vom Stern verglichen werden.
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