Liebe Leute,
ich möchte mit euch ins Gespräch und die Diskussion kommen, weil ich mich seit einiger Zeit mit dem Zustand unserer Beziehungen, Freundschaften, Gesellschaft, Gemeinschaft und Welt beschäftige. Meine Erkenntnis ist niederschmetternd, weil ich sehe, wie wir uns selbst zerstören.
Jetzt erhält meine lange Reise durch die Relationen Futter aus Frankreich, wo der 93jährige Stéphane Hessel in seinem "Buch" "Indignez-vous" (innerhalb weniger Monate 900.000 Mal verkauft) diejenigen, denen ein menschenwürdiges Leben wichtig ist, dazu aufruft, sich über den Zustand ihrer Welt zu empören.
Er spricht mir in vielem voll aus der Seele, wenn er darüber schreibt, … dass der Sozialstaat ausgehöhlt wird, … dass Ausländer stigmatisiert werden, … dass die Gier der Banker das Sozialwesen ruiniert, … dass die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auf geht, dass wir unseren Planeten zerstören usw. Bevor ich über ihn auch nur ansatzweise gehört hatte, war meine Empörung über diesen beschriebenen Zustand für mich in jeder Hinsicht erfahrbar.
Das, was mich depressiv macht, ist, dass es bei uns in Deutschland nicht einmal den Ansatz zu einer solchen Auseinandersetzung, die über die Biertische hinausgehen würde, gibt. Seit 2008 hocke ich auf einem Interview mit Robert Reich (http://www.stern.de/wirtschaft/news/unternehmen/robert-reich-wir-sind-einen-teufelspakt-eingegangen-608069.html) und seit dem gärt diese Empörung vor sich hin.
Nun weiß ich aus Erfahrung, dass Empörung der erste Schritt zu blindem Engagement ist und würde mir heute wünschen, dass wir nachdenken, uns über unsere Erkenntnisse austauschen und dann zu einem gemeinschaftlichen Handeln kommen, um unseren Beitrag zu einem sozialen Gemeinwesen beizutragen.
Es kann doch nicht angehen, dass z.B. eine Mehrheit in Deutschland stolz darauf ist (Dank der gleichgeschalteten Medien),
• dass wir die Rente mit 67 einführen, während die "faulen" Franzosen, Spanier, Portugiesen und Schweden noch vor Vollendung des 60sten Lebensjahres in den Ruhestand wechseln,
• dass unsere Banken unanständige Gewinne zu Lasten der Ärmsten machen,
• dass unsere Politiker (Schröder, Fischer usw.) unmoralisch sind und unsere Ethik mit Füßen treten,
• dass wir Krieg führen,
• dass wir Weltmeister in der Produktivität und im Export sind,
ohne dass wir uns Gedanken dazu gemacht haben, wem das eigentlich dient, wer denn eigentlich Vorteile daraus hat, dass das so ist und wie wir gedenken, dass es besser gemacht werden könnte.
Ich möchte dazu aufrufen, Thema für Thema durchzugehen, es dialogisch zu untersuchen und Erkenntnisse zu sammeln und uns nicht verleiten zu lassen, Kurzschlüsse zu erzeugen.
Es ist schließlich unsere Welt, in der wir zu leben haben.
Dienstag, 18. Januar 2011
Donnerstag, 30. Dezember 2010
Henry Paulsen
Was wäre denn wirklich passiert, wenn Henry Paulsen AIG hätte untergehen lassen? Für wen hätte das alles Folgen gehabt? Wäre der Kapitalismus dann schon am Ende gewesen und das Sterben in Raten vermieden worden? Wer außer den Bankern hätte gelitten? So sind mit Steuergeldern die Banken in ihrem Handeln bestätigt worden und sie machen weiter wie im immer. Nichts gelernt! Moral Hazard - ein Prinzip, das der Staat aufgegeben hat, den gierigsten Kapitalisten ein weiterhin angenehmes Leben zu sichern. Der Mensch im Allgemeinen hat nichts davon gehabt, außer Arbeitslosigkeit, Verteuerung des Lebens, Verringerung der Versicherungsleistungen, Aussichtslosigkeit und Verzweiflung. Die Kapitalisten tun aber so, dass diese "Verschwendung" von Steuergeldern das Verschulden der Allgemeinheit wäre und machen sich heute - in allerlei Talkshows - lustig über die Blödheit der Allgemeinheit.
Freitag, 10. Dezember 2010
Winter 2011
Was haltet ihr von einer Protestbewegung "Winter 20 11"?
Alle protestieren gegen diese blöde Jahreszeit. Da alle Proteste aber zu
keiner Änderung führen, zweifeln wir die Rechtmäßigkeit dieser Jahreszeit an und werden dafür übel von Politik und Kirche beschimpft.
Wir suchen uns einen Mediator, der die anscheinend unvermittelbaren Positionen zum Einklang zu bringen versucht. Uns erscheint Herr Kachelmann genau der Richtige zu sein.
Nach zweimonatigem öffentlichen Diskurs, gibt Herr Kachelmann das Ergebnis seiner Vermittlung bekannt - aus einer Gefängniszelle??? - Der Winter sei zwar blöd, aber man könne nichts dagegen tun. Sogar der Papst und Angela Merkel sind mit dem Ergebnis zufrieden.
Alle protestieren gegen diese blöde Jahreszeit. Da alle Proteste aber zu
keiner Änderung führen, zweifeln wir die Rechtmäßigkeit dieser Jahreszeit an und werden dafür übel von Politik und Kirche beschimpft.
Wir suchen uns einen Mediator, der die anscheinend unvermittelbaren Positionen zum Einklang zu bringen versucht. Uns erscheint Herr Kachelmann genau der Richtige zu sein.
Nach zweimonatigem öffentlichen Diskurs, gibt Herr Kachelmann das Ergebnis seiner Vermittlung bekannt - aus einer Gefängniszelle??? - Der Winter sei zwar blöd, aber man könne nichts dagegen tun. Sogar der Papst und Angela Merkel sind mit dem Ergebnis zufrieden.
Freitag, 5. November 2010
Am 20.08.2010 hatte ich bei Facebook in Frage gestellt:
"Denke darüber nach, was Herrn Brüderle wirklich betreibt, wenn er über einen "Generationenvertrag" spricht und schreibt. Die Zukunft unserer Kinder ist es aber garantiert nicht. Helft mir."
Heute ist der 5. November 2010. Gestern stand im Handelsblatt: "Der Retter der Industrie" = Herr Brüderle = "Wirtschaft vor Klimaschutz". Soviel sind dem Herrn die Generationen nach uns wert. Alles Lüge und Popanz, um sein Klientel zu bereichern.
"Wie Brüderle die Industrie retten will Der Wirtschaftsminister legt industriepolitische Grundsätze vor: Wirtschaft vor Klimaschutz.
Deutschland erlebt einen ungewöhnlich starken Aufschwung. Rund vier Prozent wird die Wirtschaft in diesem Jahr zulegen. Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle ist dennoch in Sorge. Inmitten der Euphorie will er heute seine industriepolitischen Leitsätze vorstellen. Das 35-seitige Papier, das dem Handelsblatt vorliegt, liest sich wie eine Abrechnung mit Umweltschützern und den technikkritischen Bürgern, die Milliardenprojekte wie den Stuttgarter Bahnhof 21 blockieren. Die Zivilgesellschaft müsse lernen, "bei neuen technologischen Entwicklungen auch die Chancen zu sehen, anstatt Risiken und Nebenwirkungen von Beginn an in den Vordergrund zu rücken", schreibt Brüderle.
Sein Papier soll der Bundesregierung als Leitlinie für künftige Entscheidungen und Gesetze dienen. Bislang hat es in der Geschichte der Bundesrepublik noch kein industriepolitisches Gesamtkonzept einer Regierung gegeben.
Doch Brüderles Thesen dürften auch in der eigenen Regierung zu Konflikten führen. Bisher hatten Politiker wie Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) den Nutzen einer Vorreiterrolle gerade im Umwelt- und Klimaschutz betont und dabei Zusatzbelastungen für klassische Industriezweige in Kauf genommen. Für Brüderle ist das der falsche Weg. "Es ist nicht zuletzt die Grundstoffindustrie, die mit neuartigen Materialien, innovativen Produkten und Verfahren erst die Basis für Innovationen am Ende der Wertschöpfungskette schafft." Mit anderen Worten: Ohne Stahl lässt sich kein Windrad bauen, ohne Chemie läuft keine Photovoltaikanlage." Handelsblatt am 04.11.2010
Also verstehen wir nun, was die FDP mit "Generationenvertrag" meint?
Die FDP ist alles andere, als eine politische Partei - eher schon ein eine Lobbyistengruppe für Millionäre (mindestens).
Hoffentlich hat dieser Irrwitz von "Politik" bald ein Ende.
"Denke darüber nach, was Herrn Brüderle wirklich betreibt, wenn er über einen "Generationenvertrag" spricht und schreibt. Die Zukunft unserer Kinder ist es aber garantiert nicht. Helft mir."
Heute ist der 5. November 2010. Gestern stand im Handelsblatt: "Der Retter der Industrie" = Herr Brüderle = "Wirtschaft vor Klimaschutz". Soviel sind dem Herrn die Generationen nach uns wert. Alles Lüge und Popanz, um sein Klientel zu bereichern.
"Wie Brüderle die Industrie retten will Der Wirtschaftsminister legt industriepolitische Grundsätze vor: Wirtschaft vor Klimaschutz.
Deutschland erlebt einen ungewöhnlich starken Aufschwung. Rund vier Prozent wird die Wirtschaft in diesem Jahr zulegen. Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle ist dennoch in Sorge. Inmitten der Euphorie will er heute seine industriepolitischen Leitsätze vorstellen. Das 35-seitige Papier, das dem Handelsblatt vorliegt, liest sich wie eine Abrechnung mit Umweltschützern und den technikkritischen Bürgern, die Milliardenprojekte wie den Stuttgarter Bahnhof 21 blockieren. Die Zivilgesellschaft müsse lernen, "bei neuen technologischen Entwicklungen auch die Chancen zu sehen, anstatt Risiken und Nebenwirkungen von Beginn an in den Vordergrund zu rücken", schreibt Brüderle.
Sein Papier soll der Bundesregierung als Leitlinie für künftige Entscheidungen und Gesetze dienen. Bislang hat es in der Geschichte der Bundesrepublik noch kein industriepolitisches Gesamtkonzept einer Regierung gegeben.
Doch Brüderles Thesen dürften auch in der eigenen Regierung zu Konflikten führen. Bisher hatten Politiker wie Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) den Nutzen einer Vorreiterrolle gerade im Umwelt- und Klimaschutz betont und dabei Zusatzbelastungen für klassische Industriezweige in Kauf genommen. Für Brüderle ist das der falsche Weg. "Es ist nicht zuletzt die Grundstoffindustrie, die mit neuartigen Materialien, innovativen Produkten und Verfahren erst die Basis für Innovationen am Ende der Wertschöpfungskette schafft." Mit anderen Worten: Ohne Stahl lässt sich kein Windrad bauen, ohne Chemie läuft keine Photovoltaikanlage." Handelsblatt am 04.11.2010
Also verstehen wir nun, was die FDP mit "Generationenvertrag" meint?
Die FDP ist alles andere, als eine politische Partei - eher schon ein eine Lobbyistengruppe für Millionäre (mindestens).
Hoffentlich hat dieser Irrwitz von "Politik" bald ein Ende.
Montag, 16. August 2010
Aufschwung, oder was?
Sag mal einer: hast du den Aufschwung schon persönlich registriert. Ich meine so wirklich persönlich, wie: das habe ich davon?
Ich stelle nur fest, dass die Zinsen und die Preise steigen und ich um meine Steuererstattung hart kämpfen muss.
Und ich erwarte höhere Krankenversicherungskosten, Steuererhöhungen und eine Betriebskostenabrechnung für mein Zuhause, die sich gewaschen hat, aufgrund gestiegener Gebühren.
Gleichzeitig kämpft das kleine Theater an der Ecke ums Überleben, weil die Stadt der Kulturförderung den Garaus macht. usw. usw.
Nun frage ich mich, wessen Aufschwung ist dies eigentlich, wenn es nicht meiner (unser) ist?
Ich stelle nur fest, dass die Zinsen und die Preise steigen und ich um meine Steuererstattung hart kämpfen muss.
Und ich erwarte höhere Krankenversicherungskosten, Steuererhöhungen und eine Betriebskostenabrechnung für mein Zuhause, die sich gewaschen hat, aufgrund gestiegener Gebühren.
Gleichzeitig kämpft das kleine Theater an der Ecke ums Überleben, weil die Stadt der Kulturförderung den Garaus macht. usw. usw.
Nun frage ich mich, wessen Aufschwung ist dies eigentlich, wenn es nicht meiner (unser) ist?
Freitag, 30. Juli 2010
Die Tassen im Schrank
Es scheint in den Köpfen des gemittelten Bundesbürgers eine Phrase zu geben, die da lautet: "Wenn es der Wirtschaft gut geht, geht es auch uns gut!????"
Da taucht natürlich sofort die Frage auf, wer sind "die Wirtschaft" und wer sind "wir"?
Ich finde es sehr erstaunlich, in welcher rasanten Berg- und Talfahrt die Zugehörigkeiten wechseln, ohne dass auch nur irgendjemand ein Schleudertrauma davonträgt.
So poltern Begriffe wie Kapital, Kapitalist, Profit, Gewinne, Gewinnsteigerung, Shareholdervalue, Lohn, Lohnerhöhung, Ich, Wir, Unternehmer, Spekulant, Arbeitnehmer, Anteilseigner, Staat, Gemeinschaft, Solidarität usw. durcheinander, dass schon Meyers berühmtes Lexikon nicht alles begrifflich sauber erfassen kann - und nun kommen Herr Brüderle und Herr Tillig und verkaufen ihre doch sehr fokussierte Klientelsichtweise als staatstragendes Prinzip.
Im Bund wird entschieden, um die Gemeinden und Länder zu entlasten, dass Menschen, die erwerbsunfähigkeisrentenbezugsberechtig sind, keinen Anspruch mehr auf andere staatliche Förderung haben (z.B. Behinderte in Behindertenwerkstätten - Sozialhilfeinstitutionen - Ländersache!. Dieses wird die Sozialetats der Gemeinden und Länder entlasten, zu Lasten der Rentenversicherung!!!!!! Nun: Herr Brüderle und Herr Tillig: der Rentenversicherung geht es schon schlecht genügend, weil z.B. russische Legionäre aus der Kasse bezahlt werden - damit sie überhaupt in "ihre Heimat" zurückkehrten, um Herrn Kohl ein Denkmal voller Glanz zu bescheren!! Nun packen wir noch ein paar hunderttausend arbeitswillige, aber arbeitsunfähige Behinderte in das "marode" (... gemachte) Solidarsystem - wie soll das denn nun noch überleben? Klar doch (!!!!) ... dann müssen wir die Renten kürzen - damit die Erben Herrn Theo Albrechts, keine der 15.000.000.000.-€ an Erbschaftssteuer zahlen müssen (... die armen Leute?!)
Spaß beiseite: Wer wählt diese Idioten, die ich und wir dauernd verwechseln, eigentlich?
Da taucht natürlich sofort die Frage auf, wer sind "die Wirtschaft" und wer sind "wir"?
Ich finde es sehr erstaunlich, in welcher rasanten Berg- und Talfahrt die Zugehörigkeiten wechseln, ohne dass auch nur irgendjemand ein Schleudertrauma davonträgt.
So poltern Begriffe wie Kapital, Kapitalist, Profit, Gewinne, Gewinnsteigerung, Shareholdervalue, Lohn, Lohnerhöhung, Ich, Wir, Unternehmer, Spekulant, Arbeitnehmer, Anteilseigner, Staat, Gemeinschaft, Solidarität usw. durcheinander, dass schon Meyers berühmtes Lexikon nicht alles begrifflich sauber erfassen kann - und nun kommen Herr Brüderle und Herr Tillig und verkaufen ihre doch sehr fokussierte Klientelsichtweise als staatstragendes Prinzip.
Im Bund wird entschieden, um die Gemeinden und Länder zu entlasten, dass Menschen, die erwerbsunfähigkeisrentenbezugsberechtig sind, keinen Anspruch mehr auf andere staatliche Förderung haben (z.B. Behinderte in Behindertenwerkstätten - Sozialhilfeinstitutionen - Ländersache!. Dieses wird die Sozialetats der Gemeinden und Länder entlasten, zu Lasten der Rentenversicherung!!!!!! Nun: Herr Brüderle und Herr Tillig: der Rentenversicherung geht es schon schlecht genügend, weil z.B. russische Legionäre aus der Kasse bezahlt werden - damit sie überhaupt in "ihre Heimat" zurückkehrten, um Herrn Kohl ein Denkmal voller Glanz zu bescheren!! Nun packen wir noch ein paar hunderttausend arbeitswillige, aber arbeitsunfähige Behinderte in das "marode" (... gemachte) Solidarsystem - wie soll das denn nun noch überleben? Klar doch (!!!!) ... dann müssen wir die Renten kürzen - damit die Erben Herrn Theo Albrechts, keine der 15.000.000.000.-€ an Erbschaftssteuer zahlen müssen (... die armen Leute?!)
Spaß beiseite: Wer wählt diese Idioten, die ich und wir dauernd verwechseln, eigentlich?
Montag, 7. Juni 2010
Revolution, oder was?
Da haben wir es nun – das Sparpaket.
Und es ist, wie alle es gedacht haben – zugeschnitten auf die Klientel.
Nun hat sich diese Regierung natürlich Gedanken dazu gemacht, wann es veröffentlicht wird, das "Sparpaket": … auf jeden Fall nach der Wahl in NRW und nach dem Köhlerrücktritt. Aber auf jeden Fall vor der Fußballweltmeisterschaft, weil dann, wenn es keine Revolte geben soll, die Kicker den Horror verträglicher gestalten werden und Otto-Normalverbraucher, so oder so nur noch zwischen DSDS oder Gerichtssendungen hin und her gerissen, dank der Fußballmillionäre, in einen noch tieferen Schlaf gesungen werden – olé olé olé, oder so!
Insofern könnte es den Strategen einer aufgeweckten deutschen Politikergemeinde doch nicht ganz unrecht sein, wenn "unsere Jungs" das Turnier verkacken. Vielleicht hätten sie aber auch, getreu der neuen Fußballideologie, mit einigen Millionen ein paar Kicker kaufen können, um dem Ergebnis etwas nachzuhelfen. Dann noch ein wenig Lenin dazu, dann hätte das mit der Revolution, die aber dann auch 100 Jahre zu spät käme, etwas werden können.
Ich habe aber die Befürchtung, Deutschland gewinnt gegen Spanien im Endspiel und das schwarzrotgoldene Fahnenmeer wird den Mantel des Vergessens über eine "Krise" , die dann gar keine war, legen.
Dann mal weiter so!
Und es ist, wie alle es gedacht haben – zugeschnitten auf die Klientel.
Nun hat sich diese Regierung natürlich Gedanken dazu gemacht, wann es veröffentlicht wird, das "Sparpaket": … auf jeden Fall nach der Wahl in NRW und nach dem Köhlerrücktritt. Aber auf jeden Fall vor der Fußballweltmeisterschaft, weil dann, wenn es keine Revolte geben soll, die Kicker den Horror verträglicher gestalten werden und Otto-Normalverbraucher, so oder so nur noch zwischen DSDS oder Gerichtssendungen hin und her gerissen, dank der Fußballmillionäre, in einen noch tieferen Schlaf gesungen werden – olé olé olé, oder so!
Insofern könnte es den Strategen einer aufgeweckten deutschen Politikergemeinde doch nicht ganz unrecht sein, wenn "unsere Jungs" das Turnier verkacken. Vielleicht hätten sie aber auch, getreu der neuen Fußballideologie, mit einigen Millionen ein paar Kicker kaufen können, um dem Ergebnis etwas nachzuhelfen. Dann noch ein wenig Lenin dazu, dann hätte das mit der Revolution, die aber dann auch 100 Jahre zu spät käme, etwas werden können.
Ich habe aber die Befürchtung, Deutschland gewinnt gegen Spanien im Endspiel und das schwarzrotgoldene Fahnenmeer wird den Mantel des Vergessens über eine "Krise" , die dann gar keine war, legen.
Dann mal weiter so!
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